Lasse Klüver
Ich arbeite mit Menschen, die im Leben und im Job viel Verantwortung tragen. Menschen, die spüren, dass sie nur noch im Außen funktionieren und innerlich nicht mehr zur Ruhe kommen. Menschen, die Anxiety, Panikattacken, Depressionen und stressbedingte Schlafprobleme kennen. Coaching und Atemarbeit ersetzen dabei keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, sie können sie begleiten.
Dafür kombiniere ich IFS-Coaching, bei dem wir mit unseren inneren Anteilen arbeiten, und Breathwork, das einen Zugang zum Körper und zu unterdrückten Emotionen schafft, mit weiteren Methoden aus Körper- und Emotionsarbeit. In Hamburg und online.

Was ich gerade mache
- Einzelbegleitung, in Hamburg und online. Als einzelne Session oder über meine Begleitungsprogramme: die Kompaktbegleitung mit 6 Sessions und Material zur Eigenarbeit und die Intensivbegleitung über 3 Monate.
- Retreats über 2 bis 3 Tage, bisher in Deutschland, auf Mallorca und Ibiza. Neue Termine kündige ich über meine Social-Media-Kanäle und hier auf der Website an.
- Gruppensessions und Workshops in unterschiedlichen Studios in Hamburg, zum Beispiel bei The Shala Hamburg und Damn Good Yoga, und online.
- Im Journal hier auf der Seite und auf meinen Social-Media-Kanälen (LinkedIn, YouTube, TikTok) schreibe und poste ich zu aktuellen, wechselnden Themen.
- Daneben übernehme ich Interimsmandate und Führungskräfte-Coaching im Vertrieb und Organisationsaufbau. Das ist der andere Teil meiner Arbeit und findet hauptsächlich auf LinkedIn statt.
Wie ich arbeite
Alltagsbetont und frei von unnötiger Esoterik. Ich bin überzeugt, dass die meisten Menschen ihr bisheriges Leben weiterführen möchten, auch während sie an sich arbeiten. Für eine wirkliche Auszeit gibt es die Retreats.
Mir ist wichtig, Methoden einzusetzen, deren Wirkung gut belegt ist, und dabei nach denen zu suchen, die diese Wirkung so sanft wie möglich bringen. In einer offenen Klasse an einem Montagabend würde ich zum Beispiel keine holotrope Atmung bis in Rauschzustände anleiten. Das ist eine Methode, die für mich in einen geschützten Rahmen mit entsprechender Nachsorge gehört. Beim Breathwork nutze ich deshalb sanfte Methoden, die sehr wirksam sind, viele aus der Breathe-to-Heal-Tradition von Max Strom.
In der Arbeit mit inneren Anteilen, dem IFS-Coaching, nehme ich als Beispiel gern den inneren Antreiber oder den inneren Kritiker. Die kennen die meisten. Auch hier geht es darum, sanft mit diesen Anteilen in Kontakt zu kommen. Ein zu forsches Vorgehen führt oft zu einem Backlash, in dem die Anteile sich gegen die Arbeit wehren. Genau das ist meine Aufgabe als Facilitator und Coach: mit Erfahrung, Qualifikation und Fingerspitzengefühl die richtige Tiefe und das richtige Tempo zu finden.
Dazu kommen Methoden aus allen fünf somatischen Bereichen, dem Wahrnehmen, Atmen, Berühren, Bewegen und Resonieren. Sanfte Bewegungen aus Yoga, Tai Chi und Qigong zum Beispiel, aber auch Visualisierung und Meditation.
Um Leistung geht es in meiner Arbeit nicht. Es geht nicht darum, dich weiter zu pushen oder in irgendeiner Form zu optimieren, sondern im Gegenteil darum, das, was dich im Kern ausmacht, entfalten zu lassen. Dafür braucht es ein tief verankertes Gefühl von Sicherheit. Das schaffen wir in der gemeinsamen Arbeit, so, dass es auch in den Alltag trägt.
Drei Sätze, die ich in fast jeder Session sage
Du musst hier nichts leisten.
In den Sessions gehen wir ohne Leistungsdruck, ohne starres Zielbild und mit einer gewissen Leichtigkeit an die Dinge. Es geht darum zu spüren, was da ist und zuzulassen was sich zeigt. Wir erzwingen nichts.
Gesund sein heißt nicht nur, nicht krank zu sein.
Viele Menschen sind zufrieden, wenn es "okay" läuft und keine großen Probleme da sind. Das ist eine wunderbare Baseline, und viele müssen sie überhaupt erst wieder erreichen. Was ich mir für meine Klient*innen wünsche, geht aber noch weiter: ein Leben mit Freude, Energie, eigenem Antrieb, einer Vision und echten menschlichen Verbindungen. Ein Leben, in dem sie sich ganz als sie selbst entfalten.
Die eigentliche Arbeit passiert zwischen den Sessions.
Das, was wir in den Sessions machen, sind Methoden und Zugänge, um alte, nicht verarbeitete und nicht gefühlte Emotionen und Anteile in Kontakt zu bringen und an die Oberfläche zu holen. Integriert werden sie zum Teil noch in der Session, vor allem aber in den Tagen dazwischen, durch das, was du selbst tust.
Wie ich dazu gekommen bin
Meine berufliche Laufbahn ist eine klassische Generalisten-Karriere, eine Portfolio-Karriere. Ich war immer vielseitig interessiert und wollte mich nie auf eine einzige Sache festlegen. Was mich schon als Jugendlicher beschäftigt hat ist, wie der Mensch funktioniert. Damals vor allem Anatomie, Athletik, der menschliche Körper in allen Facetten. Ursprünglich wollte ich deshalb Sportmediziner werden. Dass es anders gekommen ist, siehst du selbst.
Nach dem Studium zum Wirtschaftsingenieur, das ich unnötig lang hingezogen und für ein Jahr in Australien und Südostasien unterbrochen habe, hatte ich verantwortliche Positionen in sehr unterschiedlichen Branchen: Projektleitung im Aufzugsbau bei großen Bauvorhaben, Strategie- und Businessberatung in der Forschung und Entwicklung von Airbus, Vertriebsaufbau im Softwaresektor, Unternehmensberatung mit Schwerpunkt ERP und Unternehmenssoftware, Aufbau von Anbaukonzepten und Vertriebsstrukturen im Food-Bereich, Organisation und wirtschaftliche Entwicklung großer Event- und Konferenzformate. Wichtig war mir dabei, meine Neugier und meinen Wissensdurst nie zu verlieren. Vermutlich hatte ich deshalb so viele verschiedene Positionen.
So habe ich unterschiedlichste Branchen, Menschen, Kulturen und Herausforderungen kennengelernt. Ich habe immer Verantwortung getragen und fast immer großen Druck in mir gespürt. Der hat mich auf Dauer ausgelaugt und am Ende in schwere Depressionen geführt. Zur Einordnung, weil mir das wichtig ist: Schwere Depressionen gehören in ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Ich selbst war über 3 Jahre in therapeutischer Behandlung und nutze das auch heute noch, wenn ich den Bedarf spüre. Coaching und Atemarbeit können das sehr gut begleiten.
Erst in den letzten 5 bis 6 Jahren habe ich gelernt, besser auf mich zu hören und mich mit meinen inneren Anteilen, meinen Denkmustern, meinen Glaubenssätzen und der tiefen Prägung durch mein Familiensystem auseinanderzusetzen. Ich habe gelernt, mich selbst kennenzulernen und mir zu vertrauen. Wie wertvoll es ist, wohlwollende Menschen im Leben zu haben, sich ihnen zu öffnen und sich ganz, echt und verletzlich zu zeigen, ohne Maske oder Fassade. Wie viel Energie und Lebensfreude verloren geht, wenn man versucht, die Erwartungen anderer zu erfüllen und sich selbst dabei übergeht. Und wie ich und andere Menschen aufblühen, wenn sie erleben, wie gut es tut, wirklich sie selbst zu sein.
Das ist die Arbeit, die ich seit über 3 Jahren mache. Kennengelernt habe ich sie unter anderem durch meine damalige Partnerin, in zahlreichen Workshops, Seminaren und Ausbildungen. Besonders geprägt hat mich ein Breathe-to-Heal-Retreat mit Max Strom in Italien. Dort habe ich den Entschluss gefasst, diese Arbeit selbst aufzunehmen und das, was ich gelernt habe, in den Dienst der Gesundheit und eines freudvollen Lebens anderer Menschen zu stellen.
Wenn es dir gerade sehr schlecht geht: Melde dich bei einem Menschen, dem du vertraust. Du kannst auch einen Gesprächstermin mit mir ausmachen oder die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 erreichen, kostenlos und rund um die Uhr.
Ausbildung
- Breathe to Heal Facilitator, zertifiziert bei Max Strom.
- IFS-informed Coach, Coaches Rising, nach ICF anerkannt. Lehrer dort unter anderem Richard Schwartz, Loch Kelly und Amanda Blake.
- Diplom-Wirtschaftsingenieur.
- Dazu seit Jahren Selbststudium in Anatomie, Orthopädie und Sportwissenschaft, und laufend Workshops und Seminare in Körper- und Emotionsarbeit.
Für Studios, Veranstalter und Presse. Darf so übernommen werden.
Lasse Klüver arbeitet als Somatic Breathwork Facilitator und IFS-orientierter Coach in Hamburg und online. Er begleitet Menschen mit stressbedingter innerer Unruhe, Anspannung und Erschöpfung. Vor dieser Tätigkeit hat er fünfzehn Jahre in Vertrieb und Führung in Konzernen und Start-ups gearbeitet und ist in diesem Feld weiterhin beratend tätig.
Lass uns sprechen
Wenn du wissen willst, ob das zu dir passt: 45 Minuten Erstgespräch, online, kostenlos. Wir schauen gemeinsam, ob und in welchem Format ich dich begleiten kann. Wenn ich denke, dass jemand anderes besser zu dir passt, sage ich dir das.
Diese Arbeit dient der Persönlichkeitsentwicklung und Stressregulation und ersetzt keine psychotherapeutische oder ärztliche Behandlung.